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ATIC-Meeting in Argeles sur Mer und Pyrenäen

 

Erste große Tour in 2003 geht zum ATIC-Meeting in Argeles sur Mer am Rande der Pyrenäen unweit von Perpingnan. Tina kommt mit ihrem Auto nach, da sie erst etwas später Urlaub hat. Endlich mal ist die Dicke nicht so extrem bepackt wie sonst, da Tina alles Mögliche im Auto mitnehmen kann. Die Tour geht erstmal Richtung Turin, um bei GLG evtl. ein paar ATIC's abzufangen. Ich fahre also über Garmisch, Fernpass, erstmal falscher Weise ins Pitztal, da mein Routenplaner mich da über eine Straße lotsen will, die es gar nicht gibt. Dann weiter über Landeck und St. Moritz zum Maloja. Es ist hier noch reichlich kalt. Ein paar Kilometer weiter und tiefer wird es aber tierisch warm. Ich erreiche den Lago Como als es bereits dunkel wird. Ich halte mal kurz an, da ich mit Sonnenbrille in der Dunkelheit nichts mehr sehe, da klingelt auch schon mein Mobile. Ein paar andere ATIC's haben mich vorbeifahren sehen und laden mich zu einer Pizza ein. Turin wird aufgegeben und ein Hotel gesucht.

Am nächsten Morgen geht es mit den beiden Abfangspezialisten den Comer See entlang. Am Ende des Sees trennen wir uns wieder, da die beiden ans Mittelmeer wollen, ich aber noch durch die Berge fahren will. Über zahlreiche kleine Straßen erreiche ich Varese und Biella. Von Norden dann nach Turin, die Leute die ich hier treffen wollte sind schon weg, also weiter. Über Susa, wo am Ortsausgang wagemutige italienische Schräglagenkünstler zu bestaunen sind nach Briancon.

Zwei andere ATIC's sind ungefähr einen Tag hinter mir und wir beschließen uns zu treffen. Ich tucker also gemütlich durch die Gegend runter nach Gap. Von Gap gibt es eine wunderschöne kurvige Straße durch die hügelige Gegend zwischen Rosans und Nyons. In Bollene in einem F1 Hotel warte ich auf die anderen beiden. Sie kommen am Abend an und wir gehen essen. Tina ruft an und erreicht uns kurz nach Mitternacht.

Am nächsten Tag ist das Wetter schlechter und wir wollen ankommen. Also ab auf die Autobahn und von Zahlstelle zu Zahlstelle bis Perpignan. Dann noch ein kleines Stück Landstraße mit einem Auto im Schlepptau und wir kommen am Camping in Argeles sur Mer an. Alles ist nass, es hat doch viel geregnet. Nuja, das Meeting kann losgehen.

Am nächsten Tag ist das Wetter schon besser und wir schauen uns ein wenig in der näheren Umgebung um und gehen am Strand spazieren. Einer der Teilnehmer hatte in Spanien einen schlimmeren Unfall. Er wird täglich im Krankenhaus besucht. (ging schließlich alles gut aus). Am Camping entdeckt Tina einen Hinweis auf ein Schildkrätendorf in der Nähe, wir beschließen hinzufahren. (Bericht: @Schildkröten).

Nach Schildis satt fahren wir am nächsten Tag eine kleine Tour entlang der wunderbaren Küstenstraße Richtung Spanien. Über Portbou Richtung Figueres. Auf Häfte der Strecke biegen wir ab, um das spanische Schildkrötendorf in Garriguella zu besuchen (ebenfalls Bericht: @Schildkröten). Da dort gerade Siesta ist nützen wir die Zeit und fahren noch ein wenig off Road in den Nationalpark hinein. Am Ende des Weges finden wir ein erstklassiges Restaurant und genießen die örtlichen Spezialitäten.

Am nächsten Tag ist Streetsurfen mit denbeiden Falkmännern angesagt. Unsere Tour führt uns über Figueres Richtung Norden entlang der endlos kurvigen N-260 über Olot nach Ripoll. Weiter auf der N-152 über La Molina zum Tunel di Cadi. Durch den mautpflichtigen Tunnel zurück und dann auf eine der kurvenreichsten Strecken der ganzen Gegend. Die B-402 hat ab La Pobla de Lillet fast kein gerades Stück Straße zu bieten. Sie endet wieder in Ripoll. Für den Rückweg nehmen wir nicht den Weg über Olot, sondern biegen vorher auf die C-151 ab und kommen so ständig am Rand des Bergmassivs entlang fahrend wieder nach Argeles.

Auch dieses Meeting geht zu Ende. Tina ist 14 Std. später wieder Zuhause - einfach mit dem Auto durchgefahren. Ich verlasse die Autobahn im Rhone-Tal und fahre noch ein wenig durch die Seealpen. Wieder in Briancon will ich die legendäre Strecke zwischen Susa und Sestriere fahren, finde aber den richtigen Einstieg nicht. Es bleibt mir die kleine Variante, die ebenfalls sehr schön ist, über den Passo Fenestrelle. (easy off-road). Da der Tag noch jung ist nehme ich mir noch den Mont Cenis und weiter über Val d'Isere den kleinen Bernhardiner unter die Räder. Von Aosta noch den großen Bernhard und durch's Rhone-Tal Richtung Heimat. Schließlich bin ich dann auch zu Hause.

Firmentour

Als kleines Zwischenspiel nehmen wir eine kleine von meiner Firma organisierte Tour übers Wochenende wahr. Das Ganze spielt sich in unserer Nähe zwischen Oberjoch, Tannheimer Tal, Lechtal, Namlos-Pass und Hantenjoch ab. Macht unheimlich Spaß auch wenn die Twin das schwächste anwesende Bike ist.