Sommerurlaub 2008 nach Corfu

{mosmap width='98%'|height='450'|lat='43.37529'|lon='15.12614'|zoom='5'|zoomType='Large'|zoomNew='0'|mapType='Terrain'|showMaptype='1'|overview='0'|kml='http://www.alienhardt.de/gpx/corfu.kml'|align='center'}

 

Eigentlich wollten wir ja nach Finland fahren, zumindest bis wir den Wetterbericht 2 Tage vorher gesehen haben. Kalt und Regen war angesagt. Also erstmal Richtung Slowenien um dem Wetter noch eine Chance zu geben. (von da aus kann man ja noch nach Norden fahren).

Aber das Wetter will im Norden nicht besser werden, also fahren wir Richtung Süden.

Tag 1: Penzberg - Kobarid

Nichts besonderes - Viel Autobahn um Kilometer zu machen, Stau am Chiemsee, also erst noch ein wenig Landstraße um den See rum. Dann wieder Autobahn - Salzburg - Villach. Endlich wieder Landstraße und rein nach Slovenien. Ein Dorf hinter Kobarid finden wir eine nette Pension mit Restaurant.

Tag 2: Kobarid - Celje

Quer durch Slowenien. Da wir noch nicht in Maribor waren fahren wir in diese Richtung. Noch einmal kurz nach Österreich rein und gleich wieder nach Slovenien. Kurz einen Nationalpark besucht und am Ende des Tages in Celje.

advgreece-6

Tag 3: Celje - Ogulin

Wetterbericht für Nordeuropa ist immer noch sehr schlecht. Wir beschließen nun endgültig Richtung Süden zu fahren. Lange geht es an einem Fluß entlang. Sehr schöne hügelige Landschaft. Kaffeepause in einem kleinen Dorf mit einer wunderschönen alten Hölzbrücke. Dann kommt die Grenze nach Kroatien. Diese Jahr finde ich die Straße die ich schon letztes Mal fahren wollte. Am Abend landen wir in Ogulin in einer Pension mit guten Restaurant. Das Haus liegt direkt an einem See.

Tag 4: Ogulin - Senj - Ogulin

Fast schon ein Ruhetag. Auf kleinen Straßen fahren wir ans Meer. Dort tobt der Tourismus. Also schnell wieder weg und ab in die Berge über extrem kleine Straßen und Schotterpisten. Abends wieder in Ogulin.

advgreece-12

Tag 5: Ogulin - Imotski

Heute machen wir wieder Distanz. Kurz hinter Ogulin gehen wir auf die Autobahn bis Splitt - Die ganze Gegend kennen wir ja schon vom letzten Urlaub. In Imotski übernachten wir wieder in dem Hotel vom letzten Mal. Seit Zadar ist es nun auch richtig heiß.

Tag 6: Imotski - Niksic

Ab Imotski erkunden wir Neuland. Wir nehmen nicht die Straße nach Mostar, halten uns südlich. Über Stolac nach Trebinje. Dann kommt eine sehr schöne Passage zur Grenze nach Montenegro. Lange und kurvig geht es bergauf. Kurz vor der Passhöhe die (improvisiert wirkende) Grenzstation. Dann an einem Stausee vorbei runter nach Niksic. Es gibt ein Hotel und ein Motel. Wir nehmen das Motel auf einem Hügel über der Stadt und lernen die "Water restriction" kennen. Wasser gibt es nur von 21 - 23:00 Uhr.

Tag 7: Nicsic - Zabljak

Eigentlich nicht so sehr weit zu fahren, aber extrem kleine und kurvige Straßen durch eine sehr schöne Landschaft. Einen Canyon in der Nähe der Tara lassen wir erstmal aus und fahren direkt zur Tara-Schlucht. In der näheren Umgebung finden wir keine Pension, also zurück ins touristische Zabljak und ab ins Hotel. Auch hier kaum Wasser.

Tag 8: Zabljak und Umgebung

Wir versuchen den "Grund" der Tara zu erreichen - 10 km Piste runter, aber keine Chance. Wir sind von 1900 m auf 1300 runter, ca. 200 Höhenmeter würden noch fehlen, aber es gibt keinen Weg. Also wieder rauf. Wir fahren weiter die Schlucht entlang und queren durch einen Seiten-canyon. Spektakuläre Piste mit engen Kehren - fantastische Aussicht die ganze Zeit. Dann wieder Teerstraße die kurz vor der bosnischen Grenze endet. Kein herankommen an die Tara hier. Über die herrliche Paßstraße durch den Durmitor Nationalpark zurück ins Hotel. In Zabljak treffen wir noch eine Gruppe von "Africa Twin Poland" - sie sind auf den Weg nach Albanien.

advgreece-30

Tag 9: Zabljak - Kosalin

Nun fahren wir durch die Tara-Schlucht. Ca. 40 km Richtung Osten. Die Schlucht wird breiter und wir erreichen Mojkovac. Wir wollen uns noch einen See und die Gegend ansehen, deshalb geht es erst einmal Richtung Bijelo Polje - weiter nach Berane und dann nach Plav. Wir drehen eine Runde um den See. Von hier könnten wir off-road nach Albanien. Aber wir fahren erstmal wieder zurück und über eine tolle Passstraße nach Kosalin. Am Orstrand sehen wir eine Blockhütte, die wir die nächsten 2 Nächte für uns haben. Tolles Essen in Kosalin.

Tag 10:  Kosalin und Biogradski Nationalpark

Gemütlich über kleine Sträßchen und Pisten um Kosalin herum und hinauf zum Biogradski Nationalpark. Ein See direkt am Parkplatz, gemütliches kleines Restaurant. Abends natürlich wieder Essen und Trinken für 8€ in der Stadt.

Tag 11: Kosalin - Tirana

Von Kosalin erstmal runter an die Küste. Fantastische Straße durch die Berge - immer durch eine Schlucht bis kurz vor Podgorica. Dann wird es flach, vorbei an einen großen See und durch einen kühlen Tunnel erreichen wir das Mittelmeer. Wir fahren die Küste entlang und entziehen uns den Touristenrummel über kleine Straßen. Vladimir Kollekater - letzte Tankstelle vor Albanien. Diskussion an der Grenze - sie wollen 40 € Tax - ich handle sie auf 2 € runter und wir können einreisen. Straße ist gut ausgebaut und ziemlich gerade. Über Shkodäer kommen wir abends in Tirana an. Der Verkehr dort ist heftig aber gut zu fahren. Wir halten im Centrum. Tina ist k.o. von der Hitze. Ums Eck gibts ein 5* Hotel mit Tiefgarage. Also rein und Klimaanlage genießen. (auch wenn der Preis etwas höher als bei unseren sonstigen Übernachtungen ist).

advgreece-47

Tag 12: Tirana - Himare

Wir beschließen nicht über die Pisten im Hinterland zu fahren und folgen der Küstenstraße. Durres - Fier. Weiter nach Viore und dann über eine schöne Paßstraße nach Himare. Als es Abend wird, flüchten wir uns in ein Touristenhotel am Strand. Die Straße wird zur Zeit komplett über mehrere 100 km ausgebaut. In den nächsten Jahren wird es aus Richtung Griechenland sehr einfach sein an die albanische Küste zu kommen.

Tag 13:Himare - Paleokastritsa (Korfu)

Tina hat ein wenig Rückenschmerzen. Also beschließen wir ein wenig Urlaub zu machen. Korfu liegt ja in der Nähe. Also auf gehts. Die letzten Kilometer in Albanien sind wieder Piste. Grenzübergang geschlossen, aber nach ein paar Minuten läßt man uns durch. Beste Teerstraße runter nach Igumentisa. Wir kaufen Tickets nach Korfu und nach Ancona. Dann drehen wir noch einen kleine Runde durch Griechenland bis die Fähre nach Korfu kommt. 1,5 Std. später runter von der Fähre und rauf nach Paleokastritsa. Dort finden wir einen sehr schönen Camping.

Die Korfu Tage:

Die nächsten Tage erkunden wir die Strände der Insel und natürlich die Straßen (und ein klein wenig Piste). Abends meistens Restaurant (sehr englisch geprägt - fast nur englische Touristen). Es macht tierisch Spaß über die kleinen Sträßchen der Insel zu huschen. Sandstrände fast nur im Süden, viele herrliche Buchten und Aussichtspunkte. Bootstour mit Picknick am Strand. Alles in Allen sehr schön auf Corfu.

advgreece-64

Heimwärts

Fähre fahren, Mal gut ne Kabine zu haben. Schlafe sehr gut. Am nächsten Tag in Ancona wieder runter. Etwas Streß mit dem Bootspersonal. Wollen Bepe besuchen, aber er muß leider zu einem Termin. An der Po-Ebene verlassen wir die Autobahn und finden eine überraschende Pension in Reggiolo. Der Inhaber ist ein Weltenbummler. Die Räume sind voll mit herrlichen Bildern von seinen Motorrad-touren.

advgreece-72

letzter Tag:

Wir fahren erst nach Mantova und bewundern die herrliche Altstadt. Dann Autobahn bis etwas oberhalb vom Gardasee. Immerwieder Stau, also runter von der Autobahn. Durch Cles über den Palade nach Meran. Essen bei Andreas Hofer und über das Timmelsjoch. Durchs Ötztal und schwubs - 2 Hügel später sind wir wieder daheim.