Mit dem Zetti nach Portugal

Hier der erste Reisebericht von unserer Tour mit dem Zetti nach Portugal.

Portugal - Algarve 2005

 

Tina will endlich mal nicht mit dem Motorrad los, also packen wir den kleinen Zetti bis an die Halskrause voll. Für den Abend haben wir schon mal ein Hotel im Rhone-Tal reserviert. (Internet sei Dank) :-)   Am frühen Vormittag gehts los - erstmal auf die Autobahn zum Kilometer machen München - Stuttgart - Karlsruhe und dann bei Mühlhouse über die Grenze nach Frankreich. Das Verdeck bleibt erstmal zu, da es heftig regnet. In der Dunkelheit erreichen wir unser kleines Hotel bei Vallence.

Am nächsten Morgen geht es weiter über die Autobahn - immer Richtung Südwest. Das Rhone-Tal runter und weiter Richtung Perpignan. Dort über die nächste Grenze nach Spanien. Vorbei an Barcelona und weiter Richtung Valencia. Nun geht auch der Deckel auf. Wir surfen mit offenen Dachü ber die Bahn. Herrlich!Bei Valencia schlägt das Garmin vor ins Landesinnere zu fahren. Also los - rein ins Land. Wir sind knapp südlich von Madrid in der Mancha und entdecken die Stelle mit den 7 Windmühlen wieder. Es dämmert - also Hotel suchen. Das Navi führt uns zu einen netten Hotel in dem wir noch lecker Essen.

Weiter am nächsten Tag durch die Mancha. Wir halten auf Sevilla zu. Wieder ist das Wetter etwas schlechter und ab und zu regnet es. Schon seltsam, hier im heißesten Teil Spaniens. Cordoba lassen wir rechts liegen .. Beim nächsten Mal. Ab Sevilla ist es nicht mehr weit bis Portugal und schwubs über die Brücke rein ins Land. Wir fahren nach Alcantarilla und gehen auf den Campingplatz. ;-) ja, mit dem Zetti aufm Camping. Alle schauen.

In den nächsten Tagen folgen die üblichen Ausflüge in die Umgebund, die wir ja schon von unseren Motorrad-touren kennen. Rauf auf den Foia, nach Sagres, entlang der Westküste, an diverse Strände und durchs Hinterland. Es finden sich auch immer wieder neue Eindrücke und Veränderungen. Unser Lieblingsrestaurant in Alcantarillha hat den Besitzer gewechselt und das Essen ist nicht mehr so gut. Und es wird immer noch wir verrückt gebaut. Schön und ruhig ist es immer noch im Hinterland und an der Westküste.

Dann passiert es doch. Der Wagen wird aufgebrochen und die Kamera geklaut. Scheiße. Wir haben die Kamera immer mitgenommen, aber an diesem Tag der uralte Fehler. "Nur mal kurz schauen" und als wir nach 15 min zum Wagen zurückkommen ist das Dach aufgeschlitzt und der Foto weg. Also Polizei gerufen und auf spanisch-englisch-portugisisch erklärt, dass sie kommen sollen. Tun sie dann nach einer Stunde auch. Dann ab auf die Wache und Protokoll aufnehmen. Naja, welch Ärger - zum Abschied gebe ich ihnen noch mit, dass sie den Kerl verprügeln sollen, wenn sie ihn erwischen. Die Chance dafür ist fast null.

Wir beschließen abzubrechen. Tel. mit dem ADAC wegen dem aufgeschliztem Dach und der Scheibe. Wir vereinbaren einen Termin in Andorra um die Scheibe zu wechseln. Das Dach lassen wir Zuhause reparieren und kleben es erstmal ab.

Wir nehemen aber trotzdem den interesannten Weg durchs Landesinnere. Erstmal hoch Richtung Lisabonn, dann weiter nach Madrid. Dort in der Dunkelheit nach einem Hotel gesucht und weit auserhalb von Madrid an der Autobahn dann eins gefunden. Am nächsten Tag weiter Richtung Zaragossa duch die herrliche Landschaft. Abends Ankunft in Castellbo. Am nächsten Tag dann nach Andorra zu BMW. 4 Std. später ist die Scheibe repariert und wir haben wieder einen Foto.

Den folgenden Tag touren wir noch durch Andorra und erkunden mal wieder die Seitentäler. Dann gehts über Perpignan in die Seealpen. Dort geben wir uns noch einige Pässe und landen schließlich wieder daheim.